Der Beifuß wächst an Wegrändern, Böschungen und auf trockenen Wiesen und im August beginnt seine Blütezeit.
Sein würziger, herber Duft macht ihn unverwechselbar.
Als Sonnwendkraut gehört er zu den alten europäischen Ritualpflanzen. In der Volkskultur wurde er mit Schutz, Wegen und Übergängen verbunden. Beifußgürtel und Kräuterbündel fanden unter anderem bei Sonnwendbräuchen Verwendung.
Räuchern mit Beifuß
Verwendet werden getrocknete Blätter und Blütenstände.
Der Duft ist:
- würzig
- herb
- warm
- erdig
Beim Räuchern entwickelt Beifuß einen kräftigen, charakteristischen Rauch und lässt sich gut mit anderen heimischen Kräutern kombinieren.
Traditionelle Räucherbedeutung
Überliefert ist seine Verbindung zu:
- Schutz
- Wegen und Reisen
- Übergängen
- Abgrenzung
In der heutigen Räucherkunde wird Beifuß deshalb häufig für Räucherungen an Wendepunkten und Übergängen verwendet.
Sammeln
Der August ist eine gute Zeit, um Beifuß zu ernten und für die kommende Räuchersaison zu trocknen. An trockenen, unbelasteten Standorten sammeln und immer genügend Pflanzen stehen lassen.
Eine unscheinbare Pflanze am Wegesrand- mit einer erstaunlich langen Geschichte.
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